zu Art.125 GG  
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Altes Recht - konkurrierenden Gesetzgebung

  1. 9 Absatz 2 des Gesetzes gegen den verbrecherischen und gemeingefährlichen Gebrauch von Sprengstoffen vom 9.Juni 1884 (RGBl.S.61) ist für die Frage, ob ein Landesverfassungsgericht zur Prüfung seiner Gültigkeit zuständig ist, als Bundesrecht anzusehen. (vgl BVerfG, B, 31.01.62, - 2_BvO_1/59 - Blankettstrafgesetz - BVerfGE_13,367)

  2. Gilt ein Bundesgesetz gemäß Art.125a Abs.2 Satz 1 GG als Bundesrecht fort, obwohl die Voraussetzungen des Art.72 Abs.2 GG in der seit 1994 maßgebenden Fassung nicht erfüllt sind, bleibt der Bundesgesetzgeber zur Änderung einzelner Vorschriften zuständig. Eine grundlegende Neukonzeption ist ihm jedoch verwehrt. (vgl BVerfG, U, 09.06.04, - 1_BvR_636/02 - Ladenschluss - BGBl_I_04,1069 = www.bverfg.de)

  3. Das grundsätzliche Verbot der Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen ist mit dem Grundgesetz vereinbar. (vgl BVerfG, U, 09.06.04, - 1_BvR_636/02 - Ladenschluss - BGBl_I_04,1069 = www.bverfg.de)

  4. Zur Verfassungsmäßigkeit der Vorschriften über den Ladenschluss an Werktagen. (vgl BVerfG, U, 09.06.04, - 1_BvR_636/02 - Ladenschluss - BGBl_I_04,1069 = www.bverfg.de)




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