| BGB (18) | ||
|---|---|---|
| B1 B2 433 535 611 631 [ « ] [ I ] [ » ] 705 812 823 B3 B4 B5 | [ ] |
| Verbrauchervertäge (F) | ||
|---|---|---|
| Rücktritt (F) | ||
| [ Motive ] | ||
(1) Hat sich eine Vertragspartei vertraglich den Rücktritt vorbehalten oder steht ihr ein gesetzliches Rücktrittsrecht zu, so sind im Fall des Rücktritts die empfangenen Leistungen zurückzugewähren und die gezogenen Nutzungen herauszugeben.
(2) 1Statt der Rückgewähr oder Herausgabe (2) hat der Schuldner Wertersatz zu leisten, soweit
(M) die Rückgewähr oder die Herausgabe nach der Natur des Erlangten ausgeschlossen ist,
(M) er den empfangenen Gegenstand verbraucht, veräußert, belastet, verarbeitet oder umgestaltet hat,
(M) ader empfangene Gegenstand sich verschlechtert hat oder untergegangen ist;
bjedoch bleibt die durch die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme entstandene Verschlechterung außer Betracht.
2aIst im Vertrag eine Gegenleistung bestimmt, ist sie bei der Berechnung des Wertersatzes zugrunde zu legen;
2bist Wertersatz für den Gebrauchsvorteil eines Darlehens zu leisten, kann nachgewiesen werden, dass der Wert des Gebrauchsvorteils niedriger war. (3)
(3) Die Pflicht zum Wertersatz entfällt,
(M) wenn sich der zum Rücktritt berechtigende Mangel erst während der Verarbeitung oder Umgestaltung des Gegenstandes gezeigt hat,
(M) soweit der Gläubiger die Verschlechterung oder den Untergang zu vertreten hat oder der Schaden bei ihm gleichfalls eingetreten wäre,
(M) awenn im Fall eines gesetzlichen Rücktrittsrechts die Verschlechterung oder der Untergang beim Berechtigten eingetreten ist, obwohl dieser diejenige Sorgfalt beobachtet hat, die er in eigenen Angelegenheiten anzuwenden pflegt.
bEine verbleibende Bereicherung ist herauszugeben.
(4) Der Gläubiger kann wegen Verletzung einer Pflicht aus Absatz 1 nach Maßgabe der §§ 280 bis 283 Schadensersatz verlangen.
| [ Motive ] |
§§§
(1) 1Zieht der Schuldner Nutzungen entgegen den Regeln einer ordnungsmäßigen Wirtschaft nicht, obwohl ihm das möglich gewesen wäre, so ist er dem Gläubiger zum Wertersatz verpflichtet.
2Im Fall eines gesetzlichen Rücktrittsrechts hat der Berechtigte hinsichtlich der Nutzungen nur für diejenige Sorgfalt einzustehen, die er in eigenen Angelegenheiten anzuwenden pflegt.
(2) 1Gibt der Schuldner den Gegenstand zurück, leistet er Wertersatz oder ist seine Wertersatzpflicht gemäß § 346 Abs.3 Nr.1 oder 2 ausgeschlossen, so sind ihm notwendige Verwendungen zu ersetzen.
2Andere Aufwendungen sind zu ersetzen, soweit der Gläubiger durch diese bereichert wird.
| [ Motive ] |
§§§
1Die sich aus dem Rückstritt ergebenden Verpflichtungen der Parteien sind Zug um Zug zu erfüllen.
2Die Vorschriften der §§ 320, 322 finden entsprechende Anwendung.
§§§
Der Rücktritt erfolgt durch Erklärung gegenüber dem anderen Teile.
§§§
| [ Motive vor § 350 ] |
1Ist für die Ausübung des vertraglichen Rücktrittsrechts eine Frist nicht vereinbart, so kann dem Berechtigten von dem anderen Teil für die Ausübung eine angemessene Frist bestimmt werden.
2Das Rücktrittsrecht erlischt, wenn nicht der Rücktritt vor dem Ablauf der Frist erklärt wird.
§§§
1Sind bei einem Vertrag auf der einen oder der anderen Seite mehrere beteiligt, so kann das Rücktrittsrecht nur von allen und gegen alle ausgeübt werden.
2Erlischt das Rücktrittsrecht für einen der Berechtigten, so erlischt es auch für die übrigen.
§§§
Der Rücktritt wegen Nichterfüllung einer Verbindlichkeit wird unwirksam, wenn der Schuldner sich von der Verbindlichkeit durch Aufrechnung befreien konnte und unverzüglich nach dem Rücktritt die Aufrechnung erklärt.
§§§
1Ist der Rücktritt gegen Zahlung eines Reugeldes vorbehalten, so ist der Rücktritt unwirksam, wenn das Reugeld nicht vor oder bei der Erklärung entrichtet wird und der andere Teil aus diesem Grunde die Erklärung unverzüglich zurückweist.
2Die Erklärung ist jedoch wirksam, wenn das Reugeld unverzüglich nach der Zurückweisung entrichtet wird.
§§§
Ist ein Vertrag mit dem Vorbehalte geschlossen, daß der Schuldner seiner Rechte aus dem Vertrage verlustig sein soll, wenn er seine Verbindlichkeit nicht erfüllt, so ist der Gläubiger bei dem Eintritte dieses Falles zum Rücktritte von dem Vertrage berechtigt.
§§§
| Widerruf + Rückgaberecht (F) |
|---|
(1) 1Wird einem Verbraucher durch Gesetz ein Widerrufsrecht nach dieser Vorschrift eingeräumt, so ist er an seine auf den Abschluss des Vertrags gerichtete Willenserklärung nicht mehr gebunden, wenn er sie fristgerecht widerrufen hat.
2aDer Widerruf muss keine Begründung enthalten und ist in Textform oder durch Rücksendung der Sache innerhalb der Widerrufsfrist (5) gegenüber dem Unternehmer zu erklären;
2bzur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung.
(2) (6) 1Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage, wenn
dem Verbraucher spätestens bei Vertragsschluss
eine den Anforderungen des § 360 Abs.1 entsprechende Widerrufsbelehrung in
Textform mitgeteilt wird.
2Bei Fernabsatzverträgen
steht eine unverzüglich nach Vertragsschluss
in Textform mitgeteilte Widerrufsbelehrung
einer solchen bei Vertragsschluss gleich,
wenn der Unternehmer den Verbraucher gemäß
Artikel 246 § 1 Abs.1 Nr.10 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche
unterrichtet hat.
3Wird die Widerrufsbelehrung
dem Verbraucher nach dem gemäß Satz 1 oder Satz 2 maßgeblichen Zeitpunkt mitgeteilt, beträgt
die Widerrufsfrist einen Monat.
4Dies gilt auch dann, wenn der Unternehmer den Verbraucher
über das Widerrufsrecht gemäß Artikel
246 § 2 Abs.1 Satz 1 Nr.2 des Einführungsgesetzes
zum Bürgerlichen Gesetzbuche zu einem späteren als dem in Satz 1 oder Satz 2 genannten Zeitpunkt unterrichten darf.
(3) (6) 1 Die Widerrufsfrist beginnt, wenn dem Verbraucher eine den Anforderungen des § 360 Abs.1 entsprechende Belehrung über
sein Widerrufsrecht in Textform mitgeteilt worden ist.
2Ist der Vertrag schriftlich abzuschließen,
so beginnt die Frist nicht, bevor dem Verbraucher auch eine Vertragsurkunde,
der schriftliche Antrag des Verbrauchers oder
eine Abschrift der Vertragsurkunde oder des
Antrags zur Verfügung gestellt wird.
3Ist der Fristbeginn streitig, so trifft die Beweislast
den Unternehmer.
(4) (6) 1Das Widerrufsrecht erlischt spätestens sechs Monate nach Vertragsschluss.
2Diese Frist beginnt bei der Lieferung von Waren nicht
vor deren Eingang beim Empfänger.
3Abweichend von Satz 1 erlischt das Widerrufsrecht nicht, wenn der Verbraucher nicht entsprechend den Anforderungen des § 360 Abs.1
über sein Widerrufsrecht in Textform belehrt worden ist, bei Fernabsatzverträgen über Finanzdienstleistungen ferner nicht, wenn der Unternehmer seine Mitteilungspflichten gemäß
Artikel 246 § 2 Abs.1 Satz 1 Nr.1 und Satz 2
Nr.1 bis 3 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen
Gesetzbuche nicht ordnungsgemäß erfüllt hat.
§§§
(1) 1Das Widerrufsrecht nach § 355 kann, soweit dies ausdrücklich durch Gesetz zugelassen ist, beim Vertragsschluss auf Grund eines Verkaufsprospekts im Vertrag durch ein uneingeschränktes Rückgaberecht ersetzt werden.
2Voraussetzung ist, dass
im Verkaufsprospekt eine den Anforderungen des § 360 Abs.2 entsprechende Belehrung über das Rückgaberecht enthalten ist und
der Verbraucher den Verkaufsprospekt in Abwesenheit des Unternehmers eingehend zur Kenntnis nehmen konnte.
dem Verbraucher das Rückgaberecht in Textform eingeräumt wird (2).
(2) 1Das Rückgaberecht kann innerhalb der Widerrufsfrist, die jedoch nicht vor Erhalt der Sache beginnt, und nur durch Rücksendung der Sache oder, wenn die Sache nicht als Paket versandt werden kann, durch Rücknahmeverlangen ausgeübt werden.
2Im Übrigen sind die Vorschriften über das Widerrufsrecht entsprechend anzuwenden (3).
3An die Stelle von § 360 Abs.1 tritt § 360 Abs.2 (3).
| [ Motive ] |
§§§
(1) 1Auf das Widerrufs- und das Rückgaberecht finden, soweit nicht ein anderes bestimmt ist, die Vorschriften über den gesetzlichen Rücktritt entsprechende Anwendung.
2a§ 286 Abs.3 gilt für die Verpflichtung zur
Erstattung von Zahlungen nach dieser Vorschrift entsprechend;
2bdie dort bestimmte Frist beginnt mit der Widerrufs- oder Rückgabeerklärung des Verbrauchers (2).
3Dabei beginnt die Frist im Hinblick auf eine
Erstattungsverpflichtung des Verbrauchers
mit Abgabe dieser Erklärung, im Hinblick auf
eine Erstattungsverpflichtung des Unternehmers
mit deren Zugang (3).
(2) 1Der Verbraucher ist bei Ausübung des Widerrufsrechts zur Rücksendung verpflichtet, wenn die Sache durch Paket versandt werden kann.
2Kosten und Gefahr der Rücksendung trägt bei Widerruf und Rückgabe der Unternehmer.
3Wenn ein Widerrufsrecht nach§ 312d Abs.1
Satz 1 besteht, dürfen dem Verbraucher die regelmäßigen
Kosten der Rücksendung vertraglich auferlegt
werden, wenn der Preis der zurückzusendenden
Sache einen Betrag von 40 Euro nicht
übersteigt oder wenn bei einem höheren Preis der
Sache der Verbraucher die Gegenleistung oder
eine Teilzahlung zum Zeitpunkt des Widerrufs noch
nicht erbracht hat, es sei denn, dass die gelieferte
Ware nicht der bestellten entspricht (4).
(3) (7) 1Der Verbraucher hat abweichend von § 346 Absatz 2 Satz 1 Nummer 3 Wertersatz für eine Verschlechterung der Sache zu leisten,
soweit die Verschlechterung auf einen Umgang mit der Sache zurückzuführen ist, der über die Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise hinausgeht, und
wenn er spätestens bei Vertragsschluss in Textform auf diese Rechtsfolge hingewiesen worden ist.
2Bei Fernabsatzverträgen steht ein unverzüglich nach
Vertragsschluss in Textform mitgeteilter Hinweis einem
solchen bei Vertragsschluss gleich, wenn der
Unternehmer den Verbraucher rechtzeitig vor Abgabe
von dessen Vertragserklärung in einer dem eingesetzten
Fernkommunikationsmittel entsprechenden
Weise über die Wertersatzpflicht unterrichtet
hat.
3§ 346 Absatz 3 Satz 1 Nummer 3 ist nicht anzuwenden,
wenn der Verbraucher über sein Widerrufsrecht
ordnungsgemäß belehrt worden ist oder
hiervon anderweitig Kenntnis erlangt hat.
(4) Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.
| [ Motive ] |
§§§
(1) Hat der Verbraucher seine auf den Abschluss eines Vertrags über die Lieferung einer Ware oder die Erbringung einer anderen Leistung durch einen Unternehmer gerichtete Willenserklärung wirksam widerrufen, so ist er auch an seine auf den Abschluss eines mit diesem Vertrag verbundenen Darlehensvertrags (4) gerichtete Willenserklärung nicht mehr gebunden.
(2) 1Hat der Verbraucher seine auf den Abschluss eines Verbraucherdarlehensvertrags gerichtete Willenserklärung auf Grund des § 495 Absatz 1 (5) wirksam widerrufen, so ist er auch an seine auf den Abschluss eines mit diesem Verbraucherdarlehensvertrag verbundenen Vertrags über die Lieferung einer Ware oder die Erbringung einer anderen Leistung gerichtete Willenserklärung nicht mehr gebunden.
2...(3)
(3) 1Ein Vertrag über die Lieferung einer Ware oder die Erbringung einer anderen Leistung und ein Darlehensvertrag gemäß Absatz 1 oder 2 (6) sind verbunden, wenn das Darlehen ganz oder teilweise der Finanzierung des anderen Vertrags dient und beide Verträge eine wirtschaftliche Einheit bilden.
2Eine wirtschaftliche Einheit ist insbesondere anzunehmen, wenn der Unternehmer selbst die Gegenleistung des Verbrauchers finanziert, oder im Fall der Finanzierung durch einen Dritten, wenn sich der Darlehensgeber bei der Vorbereitung oder dem Abschluss des Darlehensvertrags (7) der Mitwirkung des Unternehmers bedient.
3Bei einem finanzierten Erwerb eines Grundstücks oder eines grundstücksgleichen Rechts ist eine wirtschaftliche Einheit nur anzunehmen, wenn der Darlehensgeber selbst das Grundstück oder das grundstücksgleiche Recht verschafft oder wenn er über die Zurverfügungstellung von Darlehen hinaus den Erwerb des Grundstücks oder grundstücksgleichen Rechts durch Zusammenwirken mit dem Unternehmer fördert, indem er sich dessen Veräußerungsinteressen ganz oder teilweise zu Eigen macht, bei der Planung, Werbung oder Durchführung des Projekts Funktionen des Veräußerers übernimmt oder den Veräußerer einseitig begünstigt. (2)
(4) 1a§ 357 gilt für den verbundenen Vertrag entsprechend;
1b§ 312e gilt entsprechend, wenn für den verbundenen Vertrag ein Widerrufsrecht gemäß § 312d besteht oder bestand (8).
2Im Fall des Absatzes 1 sind jedoch Ansprüche auf Zahlung von Zinsen und Kosten aus der Rückabwicklung des Darlehensvertrags (9) gegen den Verbraucher ausgeschlossen.
3Der Darlehensgeber tritt im Verhältnis zum Verbraucher hinsichtlich der Rechtsfolgen des Widerrufs oder der Rückgabe in die Rechte und Pflichten des Unternehmers aus dem verbundenen Vertrag ein, wenn das Darlehen dem Unternehmer bei Wirksamwerden des Widerrufs oder der Rückgabe bereits zugeflossen ist.
(5) Die erforderliche Belehrung über das Widerrufs- oder Rückgaberecht muss auf die Rechtsfolgen nach den Absätzen 1 und 2 (10) hinweisen.
| [ Motive ] |
§§§
1Der Verbraucher kann die Rückzahlung des Darlehens verweigern, soweit Einwendungen aus dem verbundenen Vertrag ihn gegenüber dem Unternehmer, mit dem er den verbundenen Vertrag geschlossen hat, zur Verweigerung seiner Leistung berechtigen würden.
2Dies gilt nicht (2) bei Einwendungen, die auf einer zwischen diesem Unternehmer und dem Verbraucher nach Abschluss des Verbraucherdarlehensvertrags vereinbarten Vertragsänderung beruhen.
3Kann der Verbraucher Nacherfüllung verlangen, so kann er die Rückzahlung des Darlehens erst verweigern, wenn die Nacherfüllung fehlgeschlagen ist.
| [ Motive ] |
§§§
(1) Liegen die Voraussetzungen für ein verbundenes Geschäft nicht vor, ist § 358 Abs.1 und 4 entsprechend anzuwenden, wenn die Ware oder die Leistung des Unternehmers aus dem widerrufenen Vertrag in einem Verbraucherdarlehensvertrag genau angegeben ist.
(2) (2) Liegen die Voraussetzungen für ein verbundenes Geschäft nicht vor, ist § 358 Absatz 2 und 4 entsprechend auf Verträge über Zusatzleistungen anzuwenden, die der Verbraucher in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Verbraucherdarlehensvertrag geschlossen hat.
(3) § 358 Abs.2, 4 und 5 sowie § 359 sind nicht anzuwenden auf Darlehensverträge (3), die der Finanzierung des Erwerbs von Finanzinstrumenten dienen.
(4) § 359 ist nicht anzuwenden, wenn das finanzierte Entgelt weniger als 200 Euro beträgt.
§§§
(1) 1Die Widerrufsbelehrung muss deutlich gestaltet
sein und dem Verbraucher entsprechend
den Erfordernissen des eingesetzten Kommunikationsmittels
seine wesentlichen Rechte deutlich machen.
2Sie muss Folgendes enthalten:
einen Hinweis darauf, dass der Widerruf keiner Begründung bedarf und in Textform oder durch Rücksendung der Sache innerhalb der Widerrufsfrist erklärt werden kann,
den Namen und die ladungsfähige Anschrift desjenigen, gegenüber dem der Widerruf zu erklären ist, und
einen Hinweis auf Dauer und Beginn der Widerrufsfrist sowie darauf, dass zur Fristwahrung die rechtzeitige Absendung der Widerrufserklärung oder der Sache genügt.
(2) 1Auf die Rückgabebelehrung ist Absatz 1 Satz 1 entsprechend anzuwenden.
2Sie muss Folgendes enthalten:
einen Hinweis darauf, dass die Ausübung des Rückgaberechts keiner Begründung bedarf,
einen Hinweis darauf, dass das Rückgaberecht nur durch Rücksendung der Sache oder, wenn die Sache nicht als Paket versandt werden kann, durch Rücknahmeverlangen in Textform innerhalb der Rückgabefrist ausgeübt werden kann,
den Namen und die ladungsfähige Anschrift desjenigen, an den die Rückgabe zu erfolgen hat oder gegenüber dem das Rücknahmeverlangen zu erklären ist, und
einen Hinweis auf Dauer und Beginn der Rückgabefrist sowie darauf, dass zur Fristwahrung die rechtzeitige Absendung der Sache oder des Rücknahmeverlangens genügt.
(3) 1Die dem Verbraucher gemäß § 355 Abs.3
Satz 1 mitzuteilende Widerrufsbelehrung genügt
den Anforderungen des Absatzes 1 und den diesen
ergänzenden Vorschriften dieses Gesetzes,
wenn das Muster der Anlage 1 zum Einführungsgesetz
zum Bürgerlichen Gesetzbuche in Textform
verwendet wird.
2Die dem Verbraucher gemäß
§ 356 Abs.2 Satz 2 in Verbindung mit § 355 Abs.3 Satz 1 mitzuteilende Rückgabebelehrung genügt
den Anforderungen des Absatzes 2 und den diesen
ergänzenden Vorschriften dieses Gesetzes,
wenn das Muster der Anlage 2 zum Einführungsgesetz
zum Bürgerlichen Gesetzbuche in Textform
verwendet wird.
3Der Unternehmer darf unter
Beachtung von Absatz 1 Satz 1 in Format und
Schriftgröße von den Mustern abweichen und
Zusätze wie die Firma oder ein Kennzeichen des
Unternehmers anbringen.
§§§
| [ Motive ] |
§§§
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Saar-Daten-Bank (SaDaBa) I n f o S y s t e m R e c h t © H-G Schmolke 1998-2012
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§§§